2003
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Kriminalität  
Protector Special Mai 2004
Sicherheit im Einzelhandel

 
Technik kontra Benzindiebstahl
Wunderwaffe Wegfahrsperre?

Der Begriff "Benzinklau" steht für ein Delikt modernster Prägung. Steigende Kraftstoffpreise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen die Hemmschwelle zum Diebstahl an der Zapfsäule immer weiter herab. Für die rund 16.000 Tankstellen in Deutschland entstehen dadurch monatliche Verluste von jeweils zwischen 500 und 1.000 Euro.

Dabei haben Mineralölunternehmen und private Tankstellenbetreiber in der Vergangenheit durchaus in Sicherheitsmaßnahmen investiert: Shop- und Außenbereich der Tankstellen werden in der Regel durch Videokameras überwacht. Zur Abschreckung von Straftaten, bei der Aufklärung von Ladendiebstählen und zur Täteridentifizierung bei Raubüberfällen längst eine Notwendigkeit. Beim Benzindiebstahl kann die Überwachungstechnik allerdings durch die Verwendung falscher und abgedeckter oder gar fehlender Kennzeichen der Tatfahrzeuge leicht umgangen werden. Außerdem können die betreffenden Fahrzeuge nicht an einer Flucht gehindert werden. In letzter Zeit sind auch spezielle Schrankensysteme als Sicherheitmaßnahmen gegen Benzinklau in die Diskussion gekommen und auch bereits in der Praxis eingesetzt. Die Schwachpunkte: Der potentielle Täter bemerkt die Sicherheitseinrichtung und ehrliche Tankkunden könnten sich durch ein Schrankensystem vorverurteilt fühlen. Außerdem sind neben einem relativ hohen Preis umfangreiche bauliche Veränderungen des Tanksäulenbereichs notwendig.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

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