2003
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Biometrie  
Protector Special Juni 2004
Zutrittskontrolle

 
Zwischen Alltagsnutzen und Vision
Fünf Sinne in der Technik

Das Vorhaben, Fingerabdrücke als Sicherheitsmerkmal auf Personalausweisen zu verwenden, hat die Biometrie in die öffentliche Diskussion gebracht. Dabei ist diese Technologie weit vielseitiger einsetzbar als häufig dargestellt.

Seit 1960 beschäftigt sich die Wissenschaft intensiv mit dem Thema Biometrie. So gab es bereits 1972 in der Mensa der University of Georgia ein Authentifikationssystem, das durch Kontrolle der Handgeometrie darüber entschied, ob ein Student berechtigt ist oder nicht. Auch Firmen mit breitem Mitarbeiterstamm, wie zum Beispiel der Freizeitpark Disney World in Florida, vertrauen schon seit längerem auf solche Zugangskontrollen. Und heute? Der steigende Wunsch nach Sicherheit, die Angst vor terroristischen Anschlägen schaffen zusätzliches Nachfragepotential. Mit der Biometrie entwickelt sich aktuell ein Wirtschaftsfaktor bedeutenden Ausmaßes: Allein der Weltmarkt für Gesichtserkennung, der zur Zeit etwa 21,5 Millionen US-Dollar beträgt, soll bis zum Jahr 2009 auf 792 Millionen anwachsen.

Den gesamten Beitrag finden Sie in der Zeitschrift PROTECTOR

 
Rechtliche Aspekte bei Einsatz von biometrischen Lösungen
Privatsphäre bleibt geschützt
Heinrich Weiss

Der Einsatz von biometrischen Verfahren ist noch immer mit einer gewissen Unsicherheit hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen verbunden. Im Folgenden gibt es einen Überblick, welche Gesetze die Biometrie tangieren und ihren Einsatz entsprechend fördern oder beschränken.

Biometrie bezeichnet die Erfassung und (Ver-)Messung von Lebewesen und ihren Eigenschaften. Im vorliegenden Zusammenhang meint Biometrie beziehungsweise Biometrik die (automatisierte) Messung eines individuellen - physiologischen oder verhaltenstypischen - Merkmals einer Person zum Zweck der (biometrischen) Identifikation und damit zur Unterscheidung von anderen Personen. Dies ist die Definition des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag, das sich in letzter Zeit vermehrt den möglichen Anwendungen und Einsätzen biometrischer Systeme annimmt. Kostensparend und sicher, was hält uns also auf, diese System technisch zum Einsatz zu bringen?

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Freie Bahn für Fingerprint
Das Zutrittskontrollsystem Geze-Secu- Logic Access nutzt den Fingerabdruck für die Identifikation von Personen. Die eingesetzte Technik basiert auf direkt-optischer Sensortechnik (DiOS). Zur Erzeugung des Fingerabdruckes werden das Umgebungslicht und eine integrierte Infrarotlichtquelle genutzt. Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber anderen Systemen liegt insbesondere in der Unempfindlichkeit hinsichtlich der äußeren Umweltbedingungen. Geze-SecuLogic Access bietet höchsten Schutz gegen Missbrauch und Manipulation. Die Oberfläche des Sensors ist absolut resistent gegen Vandalismus. Das Einlesen des Fingerabdruckes und dessen Auswertung erfolgen in getrennten Geräten. Gleichzeitig wird eine Lebenderkennung durchgeführt. Das System kann als stand-alone Lösung zur Verwaltung von 100 bis 1.000 Fingerabdrücken oder als vernetzte Version mit zentraler Stammdatenverwaltung betrieben werden. Die Zutrittseinheiten zum Einlesen der Fingerabdrücke vor Ort sind in den Unterputzprogrammen Jung ST550 und Gira E2 sowie in einer robusten Aufputzausführung erhältlich.

Geze GmbH
Reinhold-Vöster-Str. 21-29
D-71229 Leonberg
Tel.: +49 7152 203-0, Fax: -310
marketing-services.de@geze.com
www.geze.de

Modulare biometrische Zutrittsleser
HID bringt eine neue modulare Variante seiner iClass Pro-duktreihe auf den Markt, die kontaktlose Smartcard-Technologie mit biometrischer Fingerprint- Verifikation verbindet. Auf Basis der 13,56 Megahertz Smartcard-Technologie unterstützt die bioClass Linie verschiedene Möglichkeiten der Verifikation: nur Karte, Karte und PIN sowie Karte, PIN und Fingerprint Verifikation. Das bioClass Modell RWKL B575 ist ein kontaktloser Smartcard-Leser, der mit einem Tastenfeld, LCD-Display,ADA Fingerprintsensor und einem Fingerprint Verifikationsmodul ausgestattet ist. Das Fingerprint Verifikationsmodul BIO500 kann zudem zum Aufrüsten von existierenden RWKL550 Leser genutzt werden, um flexibler auf künftige Sicherheitsanforderungen reagieren zu können, ohne das gesamte System austauschen zu müssen. Die bioClass Modelle können kundenspezifisch angepasst werden, beispielsweise durch mehrsprachige Menüs oder die Möglichkeit, Firmenlogos einzufügen. Zudem können zusätzliche Tasten mit speziellen Funktionen belegt werden. Das Enrollment für die Fingerprints erfolgt mit einer Windows-basierten Software. Dazu wird das RWKLB575 über eine USB-Schnittstelle an einen Computer angeschlossen. Die Software führt den Anwender durch den Enrollment- Prozess, erstellt das Template und legt es auf der Karte als Referenz ab. Auf diese Weise werden Datenschutzbestimmungen eingehalten, die Kosten für das Gesamtsystem reduziert, einfachere Systemverwaltung erreicht und eine höhere Sichereheit gewährleistet.

HID Deutschland
Ulmenweg 29, D-16341 Schwanebeck
Tel.: 49 30 946338-96, Fax: -97
sales-eu@hidcorp.com
www.hidcorp.com

Biometrie in Zutrittskontrolle und Zeitwirtschaft
Isgus präsentiert eine integrierte Lösung für die Erkennung von Fingerabdrücken. Das System Zeus für Zeitund/ oder Zutrittsmanagement lässt sich um diese Lösung schnell und einfach erweitern und erfasst und verwaltet die Fingerabdrücke direkt im System. Daneben bietet Isgus mit Zeus face das im europäischen Raum am weitesten verbreitete System im Bereich der Gesichtserkennung an. Zeus face ist die Integration des von der ZN-Vision AG in Bochum entwickelten Systems ZN-Face in die Systemfamilie Zeus von Isgus. Die Isgus-Marktübersichten Experten - genau das, was Sie brauchen! Bestellen Sie Ihr aktuelles Exemplar unter www.protector.info Lösungen für Biometrie arbeiten nach dem Prinzip der Verifikation. Das bedeutet, der Benutzer identifiziert sich mit seinem Ausweis oder Schlüsselanhänger, danach verifiziert das biometrische System der Serie IT 400 biometric, ob der Benutzer mit dem hinterlegten Inhaber des Ausweises/ Transponders übereinstimmt. Durch die Verifikation wird höchstmögliche Sicherheit erreicht. Es gibt keine vom System verursachten unberechtigten Zutritte und es gibt auch keine falschen Zurückweisungen von Mitarbeitern die zutrittsberechtigt sind.

Isgus J. Schlenker-Grusen GmbH
Oberdorfstr. 18-22
D-78054 Villingen-Schwenningen
Tel.: +49 7720 393-0, Fax: -184
info@isgus.de
www.isgus.de

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